Systemsimulation

Der Teilbereich „dynamische Systemsimulation“ umfasst die dynamische Modellierung und Berechnung komplexer technischer und physikalischer Systeme (z.B. Brennstoffzellensysteme, Hausheizungssysteme, Industrieprozesse).

Durch die mathematische Modellierung können sowohl neu zu entwickelnde als auch vorhandene Systeme analysiert werden. Bei der Modellierung wird das Gesamtsystem zunächst in Teilkomponenten zerlegt und das physikalische Verhalten jeder Teilkomponente in einem eigenen Modell beschrieben. Die Systemsimulation erweist sich als wichtiges Werkzeug z.B. zur Bewertung von Systemvarianten oder zur Steigerung der Systemeffizienz.

Modelle technischer Systeme werden auch verwendet, um nicht vorhandene Systemteile zu emulieren und somit bereits in der Designphase Entwürfe für Regelungssysteme zu ermöglichen. Weiterhin werden dynamische Modelle bei sogenannten „Hardware/Software in the Loop“ Verfahren bei der Steuerungsentwicklung für die Systemidentifikation und die Bestimmung von Regelungsparametern entwickelt.

Die Berechnungsgruppe verfolgt dabei eine ganzheitliche Systembetrachtung. Je nach Fragestellung erfolgt auch eine technisch / wirtschaftliche Technologiebewertung. Mit Hilfe von detaillierten transienten Simulationsmodellen können Potentiale unter Berücksichtigung realer Umgebungsbedingungen (z.B. Lastprofile für den Energiebedarf in Wohnhäusern) bestimmt werden. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung schließt die Bewertungskette der betrachteten Technologie.