OWI auf der „Thermprozess 2019“

Forschungsprojekte und Entwicklungsleistungen

Im Kammerofen werden in unterschiedlichen Atmosphären Korrosionsversuche mit Hochtemperaturlegierungen durchgeführt. Foto: OWI

22. Mai 2019 – Anlässlich der Fachmesse „Thermprocess“, die vom 20. bis 25. Juni 2019 in Düsseldorf stattfindet, wird das OWI Oel-Waerme-Institut mit einem Messestand vertreten sein. Das OWI präsentiert sich im Rahmen einer Sonderschau der Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. (FOGI) in Halle 10, Stand C 04 mit aktuellen Forschungsprojekten. Dazu zählt zum Beispiel ein Projekt über den „Einfluss thermischer Lastwechsel auf die Lebensdauer hochbelasteter Ofenkomponenten aus metallischen Hochtemperatur-Werkstoffen“. Aber auch über Entwicklungsleistungen rund um die Thermoprozesstechnik informieren Experten des OWI am Messestand.

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Neue erweiterte Geschäftsführung am OWI

Wilfried Plum und Elmar Pohl steuern das Forschungsinstitut

Dr. Wilfried Plum, Geschaftsführer am OWI

20. Mai 2019 – Die Geschäftsleitung der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH in Aachen stellt sich neu auf. In Anbetracht der Dynamik in der Entwicklung alternativer klimaschonender Fuels und der Erweiterung der Forschungsaktivitäten in den Mobilitätsbereich stehen dem OWI mit Dr. Wilfried Plum und Elmar Pohl nun zwei Geschäftsführer gemeinsam vor. Dr. Plum tritt am 1. Juni 2019 in die Geschäftsleitung des gemeinnützigen Forschungsinstituts ein. Der promovierte Chemiker folgt auf David Diarra, der nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit, zuletzt in der Leitung des OWI, das Forschungsinstitut auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2019 verlässt. Wilfried Plum war zuvor in verschiedenen Positionen, etwa als Prokurist und Geschäftsführer, im Energiebereich tätig. Seine Erfahrungen und sein Know-how wird er am OWI in die Erweiterung von Netzwerken sowie den Aufbau neuer Forschungs- und Geschäftsfelder einbringen.

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OWI als An-Institut der RWTH Aachen bestätigt

Exzellente wissenschaftliche Arbeit

Hardware-in-the-Loop-Prüfstand für Tests der Wechselwirkungen regenerativer Brenn- und Kraftstoffe mit technischen Komponenten. Foto: OWI

13. Mai 2019 – Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH wurde erneut als „An-Institut der RWTH Aachen“ bestätigt. Das Rektorat der RWTH Aachen University erkennt damit externe Institutionen als Einrichtung an, wenn diese wissenschaftlich exzellente Arbeit leisten, das Forschungsportfolio der Hochschule ergänzen und ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte dem Technologietransfer in die Industrie dienen. Das OWI forscht und entwickelt Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen.

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OWI forscht an klimaneutraler Mobilität und Raumwärme

Wissenschaflicher Beirat gibt wichtige Impulse

In den Laboren des OWI wird unter anderem an synthetischen Brenn- und Kraftstoffen geforscht. Foto: OWI

7. Mai 2019 – Wie die Klimaziele erreicht werden können, wird in Forschungsprojekten unter ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Kriterien untersucht. Ein möglicher Weg ist die nachhaltige Herstellung und Verwendung von synthetischen Kraftstoffen. Durch die auch schrittweise mögliche Substitution erdölstämmiger Kraftstoffe, könnten die Emissionen von Verbrennungsmotoren perspektivisch klimaneutral und deutlich schadstoffärmer werden. In Zusammenarbeit mit den Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie liegt der Fokus des Oel-Waerme-Instituts heute auf solchen technisch ausgereiften sowie emissions- und treibhausgasarmen Lösungen für die Mobilität und Wärmeerzeugung von Morgen. Ziel ist es, flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf Basis fossiler sowie erneuerbarer Energien besonders effizient und sicher nutzbar zu machen.

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Forschung an CO2-neutralen Kraftstoffen der Zukunft

High-Performance-Fuels auf Methanol-Basis geplant

Prüfstand zur Untersuchung möglicher Wechselwirkungen zwischen neuen Kraftstoffen und kraftstoffführenden Bauteilen von Fahrzeugen. Foto: OWI

16. Januar 2019 – Um seine Klimaziele zu erreichen, muss Deutschland bis zum Jahr 2030 seine gesamten CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 38 % verringern. Ein Maßnahmenpaket zur Zielerreichung soll die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energieträger an der Energieversorgung sein. Die Zeit drängt, daher sind effiziente, ökonomisch sinnvolle und praktikable Lösungen gefragt. Optionen für verschiedene klimaneutrale, strombasierte Kraftstoffe soll das nun gestartete Forschungsprojekt „C³-Mobility“ untersuchen. Hergestellt werden sie aus CO2, Wasser und regenerativ erzeugtem Strom. Eine vorab durchgeführte Bewertung ergab, dass für die Herstellung der „Methanolpfad“ gute Voraussetzungen bietet, die oben genannten Anforderungen zu erfüllen. Methanol kann als Basisprodukt mit relativ überschaubarem Aufwand in großen Mengen regenerativ hergestellt und anschließend als flüssiger Energieträger einfach transportiert werden. Das Potenzial der infrage kommenden Technologien, bereits kurzfristig einen signifikanten Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes zu leisten, wird als sehr hoch eingeschätzt und daher in diesem Projekt untersucht.

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Entwicklung eines hochwertigen CO2-armen Biokraftstoffs

Forschungsprojekt REDIFUEL

Hardware-in-the-Loop-Prüfstand für Tests der Wechselwirkungen regenerativer Brenn- und Kraftstoffe mit technischen Komponenten. Foto: OWI

30. November 2018 – Um die Klimaschutzziele der Europäischen Union zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80 % im Vergleich zu 1990 reduziert werden. Im Straßenverkehr, der heute noch nahezu vollständig auf konventionellen Kraftstoffen und Verbrennungsmotoren basiert, sollen die CO2-Emissionen bis dahin um 60 % sinken. Ein Lösungsweg könnte sein, fossile Kraftstoffe nach und nach zu ersetzen, einerseits durch die Einführung von Elektromobilität auf Kurzstrecken und andererseits die Markteinführung von CO2-armen, flüssigen, biobasierten Kraftstoffen der zweiten Generation zur Sicherung der Mobilität über große Distanzen.

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20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Forschung für die Energiewende

Brennstoffproben im Test. Foto: OWI

Brennstoffproben im Test. Foto: OWI

29. November 2018 – Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH begeht in diesem Herbst ihren 20sten Geburtstag. Das gemeinnützige Forschungsinstitut wurde 1998 in Aachen gegründet und ist seit 2007 ein An-Institut der RWTH Aachen University. Nach seiner Gründung erlebte das OWI ein schnelles Wachstum mit einer Ausweitung seiner Forschungsthemen und blickt auf die erfolgreiche Durchführung zahlreicher wichtiger Forschungsprojekte zurück.

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Technologieforum mit positiver Resonanz

Zukunft der Energieversorgung und die Rolle flüssiger Energien

John Cooper von Fuels Europe erläuterte auf dem Technologie-Forum 2018, wie sich die europäischen Raffineriebetreiber die Strategien und den Wandel flüssiger Brennstoffe bis 2050 vorstellen. Foto: IWO

29. Oktober 2018 – Klimaschutz, Energiewende, Defossilisierung – über die Notwendigkeit dieser Themen besteht weitestgehend Konsens und nicht nur die Mineralölindustrie forscht längst an geeigneten konstruktiven Lösungen. Ein vielversprechender Ansatz: Flüssige Brennstoffe auf Basis erneuerbarer Energien. Welche Potenziale darin stecken und wie weit die Entwicklung vorangeschritten ist, waren die Themen des 2. Technologie-Forums am 17. Oktober 2018 in Aachen.

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Industriewärme mit biogenen Brennstoffen erzeugen

Bio-Mehrstoffbrenner entwickelt

Flammenbild im 100 kW-Kombibetrieb mit Heizöl EL und Biogas. Foto: GWI

22. Oktober 2018 – In einem gemeinsamen Forschungsvorhaben haben das Gas- und Wärme-Institut Essen e. V. (GWI) und das Oel-Waerme-Institut (OWI) einen Kombi-Biobrennstoff-Brenner zur Erzeugung industrieller Prozesswärme konzipiert, gefertigt und getestet. Der Brenner kann neben niederkalorischen Gasen auch flüssige biogene Brennstoffe, wie zum Beispiel Pflanzenöl, effektiv, betriebssicher und schadstoffarm verbrennen.

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Suche nach dem „perfekten“ Heizöl

Ablagerungen bei der Gemischaufbereitung sind technisch beherrschbar

Test der Langzeitstabilität von Heizöl im Wärmeschrank. Foto: OWI

11. September 2018 – Flüssige Brenn- und Kraftstoffe können sich in technischen Systemen wie Dieselmotoren oder Heizgeräten bei der Verdampfung sehr unterschiedlich verhalten. Die Verdampfung ist ein Vorgang, bei dem der flüssige Brennstoff in ein Brenngas überführt wird. Wenn dabei Brennstofftropfen heiße, metallische Oberflächen benetzen, können Ablagerungen (Verkokungen) entstehen, die jedoch in der Regel unschädlich sind. Unter welchen Bedingungen der Umfang der Ablagerungen variiert und sich in seltenen Fällen akkumuliert und zu Funktionsstörungen führen kann, haben das OWI Oel-Waerme-Institut und der Lehrstuhl für Analytische Chemie der Universität Rostock in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben untersucht. Auch der noch ungeklärten Frage, welche Inhaltsstoffe in reinem Heizöl für Ablagerungen verantwortlich sind, gingen die Forscher nach.

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