Innere Ablagerungen an Dieselinjektoren

Nicht-motorisches Testverfahren weiterentwickelt

Diesel-Injektoren im Prüfstand. Foto: OWI

21. Oktober 2019 – Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH und das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen an der TU Bergakademie Freiberg wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung eines nicht-motorischen Injektor-Prüfstands mitsamt Testzyklus hin zu einem schnellen, wiederholbaren, verlässlichen und kostengünstigen Testverfahren für Kraftstoffe und Additive gewonnen. Der Prüfstand dient zur Untersuchung und Aufklärung von Funktionsstörungen von Dieselinjektoren, die durch die Bildung innerer Ablagerungen (Internal Diesel Injector Deposits, IDID) entstehen.

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Technologie-Forum diskutiert Perspektiven flüssiger Energieträger

Treibhausgasneutrale Kraft- und Brennstoffe

Von links: Adrian Willig (IWO) und Dirk Claussen (MWV) betankten während der Veranstaltung einen Pkw mit einem E-Fuel. Foto: IWO

27. September 2019 – 150 Experten aus Wissenschaft und Industrie diskutierten beim 3. Technologieforum „Neue flüssige Energieträger“ am 26. September in Hamburg die Zukunft erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. Neben der Vorstellung verschiedener Herstellungspfade stand dabei der künftige Einsatz der Future Fuels in der Mobilität und der Wärmeversorgung im Fokus.

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Synthetische Brennstoffe im Heizungstest

OWI untersucht Betriebssicherheit von Ölheizungen im Bestand

Heizungsprüfstand im Labor des Oel-Waerme-Instituts. Foto: OWI

13. September 2019 – Sind bestehende Ölheizungen, in denen synthetische oder biogene Brennstoffe eingesetzt werden, ebenso betriebssicher und langlebig wie mit konventionellem Heizöl? Dieser Frage geht das OWI Oel-Waerme-Institut in einem aktuellen Forschungsprojekt nach. Das Forschungsinstitut untersucht, ob die in Power-to-Liquid- (PtL) und Biomass-to-Liquid- (BtL) Verfahren hergestellten Brennstoffe mit der bestehenden Heizungstechnik kompatibel sind. Der Vorteil dieser alternativen Brennstoffe ist ihr hohes Potenzial zur Reduzierung von Treibhausgasen. Je nach Art Ihrer Herstellung und Verwendung in geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen können sie sogar nahezu CO2-neutral sein. Zudem wäre durch die gezielte Optimierung der anwendungstechnischen Eigenschaften solcher alternativen Fuels eine weitere Minimierung der Schadstoffemissionen möglich.

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Redifuel – Bestimmung einer Brennstoffmatrix

Ersatzkraftstoff für weitere Untersuchungen ausgewählt

Herstellung einer Alkohol-GtL-Surrogat-Mischung im Labor von OWI und Tec4Fuels. Foto: OWI / TEC4FUELS

11. September 2019 – Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit des Endprodukts zu Beginn des Forschungsprojekts müssen für die Erstuntersuchung des angestrebten „Redifuel“ in frühen Projektphasen Ersatzkraftstoffe ausgewählt werden. Ein großer Teil des Kraftstoffs wird aus Alkoholen bestehen, die im Hydroformulierungsverfahren (HF) hergestellt werden. Beim HF-Prozess werden nicht nur lineare, sondern auch verzweigte Alkohole produziert. Diese sind entweder nicht kommerziell verfügbar oder sehr teuer. Das Max-Planck-Institut (MPI) stellte eine kleine Probe des Zielalkoholgemischs (Target Alcohol Mixture, TAM) für die Analytik am OWI und Tec4Fuels zur Verfügung. 

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Umweltschonender Bordstrom für Schiffe

Bessere Luft durch Einsatz von Brennstoffzellen

Schema der Integration des Brennstoffzellensystems auf einer Yacht.

08. August 2019 – Die durch die Schifffahrt entstehenden Schadstoffe und Klimagase deutlich zu reduzieren, ist das Ziel des neuen Forschungsprojekts „MultiSchIBZ“. Ein Konsortium unter der Leitung der thyssenkrupp Marine Systems GmbH entwickelt ein Brennstoffzellensystem zur alternativen Stromerzeugung auf Schiffen. Damit können auch beim Einsatz fossiler Brennstoffe die Effizienz der Anlagen verbessert und Emissionen vermieden werden – sowohl im Liegebetrieb in Häfen und in der Binnenschifffahrt als auch auf hoher See. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie fast geräuschfrei betrieben werden und sich damit leichter in das Umfeld einpassen.

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KWK nutzt erneuerbare Energie

EU-Forschungsprojekt entwickelt neues KWK-System für biogene Reststoffe

Flammenbild einer Verbrennung von Pyrolyseöl

Flammenbild einer Verbrennung von Pyrolyseöl (FPBO). Foto: OWI

10. Juli 2019 – Ein neues EU-Forschungsprojekt wird einen neuartigen kleinen Kraft-Wärme-Kopplung-(KWK)-Motor entwickeln, der Biomasse zur Erzeugung von Wärme und Strom nutzt und erneuerbare Energien in den Heiz- und Kühlbereich einbeziehen könnte. Das Projekt mit dem Namen „SmartCHP“ wurde am 20. Juni 2019 in Brüssel von zehn Partnern, darunter europäische Industrieunternehmen, Universitäten, Innovationsexperten und das OWI Oel-Waerme-Institut, gestartet. Koordiniert wird das Projekt von der BTG Biomass Technology Group.

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3. Technologie-Forum – Neue flüssige Energieträger am 26.9.2019

Das 3. Technologie-Forum – Neue flüssige Kraftstoffe findet am 26.09.2019 in Hamburg statt. Grafik: IWO

04. Juli 2019 –

Am 26. September 2019 findet in Hamburg das 3. Technologie-Forum zum Thema „Neue flüssige Energieträger“ statt. Zum Hintergrund der Veranstaltung: Nahezu alle aktuellen Studien zur Energiewende empfehlen den Einsatz treibhausgasneutraler Kraft- und Brennstoffe als unverzichtbaren Teil von Lösungen zur Erreichung der Klimaziele in den Sektoren Verkehr und Gebäude.

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OWI entwickelt No-Harm-Test für Additive in Heizöl

Betriebssicherheit von Ölheizungen erhöhen

Ein Hardware-in-the-Loop-Prüfstand am OWI dient als Basis zur Entwicklung eines neuen Prüfstands für den No-Harm-Test von Additiven in Heizöl. Foto: OWI

02. Juli 2019 – Die Entwicklung eines anwendungstechnischen No-Harm-Tests für Additive in Heizöl ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH. Die Beimischung von Additiven hat das Ziel, die Eigenschaften von Heizöl weiter zu verbessern. Allerdings müssen die Additive selbst auch sicher sein und dürfen keine unerwünschten Nebenwirkungen im Brennstoff beziehungsweise Wechselwirkungen zwischen dem Brennstoff und den Bauteilen auslösen. Mit dem angestrebten einfachen, standardisierten, kostengünstigen und schnellen Test könnten Unternehmen der Mineralölwirtschaft vor dem Verkauf die Betriebssicherheit ihres additivierten Heizöls prüfen.

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Screening-Prüfmethode für Schmierfette

Lebenslange Schmierung von Wälzlagern sichern

In einem Dauerlauftest wird Schmierfett in Wälzlagern unter Laborbedingungen mechanisch-dynamisch belastet, um Daten für die Entwicklung einer Screening-Prüfmethode zu gewinnen. Foto: Kompetenzzentrum Tribologie

24. Juni 2019 – Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Aufklärung der Ursachen eines Abbaus der Schmierfähigkeit von Schmierfetten in Wälzlagern sind das Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim und das Oel-Waerme-Institut in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben vorangekommen. Mit der thermogravimetrischen Analyse (TGA) wurde ein Prüfverfahren aufgezeigt, das für die Schmierfettentwicklung genutzt werden kann. Die TGA ermöglichte eine kostengünstige und schnelle Unterscheidung der eingesetzten Schmierfette in Abhängigkeit von der Beanspruchung und der Beanspruchungszeit. In Kombination mit den Erfahrungen aus den zahlreichen Wälzlagerprüfungen auf dem Mehrplatzwälzlagerprüfstand können anhand des einfachen TGA-Tests bereits Aussagen über das Verhalten der Fette im Lager getroffen werden.

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Synthetische Kraftstoffe für den Klimaschutz?

Forschungsprojekt NAMOSYN untersucht Kraftstoffalternativen

Zwei im Kreis geführte Kupferleitungen, ein Monitor und eine Kraftstoffpumpe auf einem Prüfstand.

Hardware-in-the-Loop-Prüfstand zur Qualifizierung von Brenn- und Kraftstoffen. Foto: OWI

28. Mai 2019 – Könnten Diesel- und Benzinfahrzeuge künftig einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten? Für die an dem neuen Forschungsprojekt „NAMOSYN“ (Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe) beteiligten 29 Unternehmen und Institutionen aus Forschung, Industrie, Verbänden und Gesellschaft ist das eine realistische Option. Sie wollen die nachhaltige Herstellung und Verwendung von synthetischen Kraftstoffen unter ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Kriterien erforschen. Wenn künftig zunehmend solche synthetischen statt erdölstämmiger Kraftstoffe verwendet würden, könnten die Emissionen von Verbrennungsmotoren klimaneutral und deutlich schadstoffärmer werden.

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