Schmierfette schneller und günstiger produzieren

OWI erarbeitet neues Messverfahren

14. Februar 2020 –

Das Oel-Waerme-Institut will ein neues Messverfahren entwickeln, mit dem der Prozess der Herstellung von Schmierfetten beschleunigt und damit auch kostengünstiger werden soll. Foto: OWI

Das OWI Oel-Waerme-Institut will in einem aktuellen Forschungsprojekt ein neues Messverfahren entwickeln, mit dem der Prozess der Herstellung von Schmierfetten beschleunigt und damit auch kostengünstiger werden soll. Die Gebrauchsqualität von Schmierfetten hängt zu einem wesentlichen Teil vom Herstellungsprozess ab, in dem die Fettbestandteile Grundöl und Verdicker homogen gemischt werden sollten. Die Bestimmung der homogenen Verteilung des Verdickers während des Entwicklungsprozesses ist aufwändig und teuer. Mit der zu entwickelnden neuen Messmethodik sollen im Herstellungsprozess der Fettformulierung die „Time-to-Market“ und „Cost-to-Market“ verringert und die Betriebssicherheit des Schmierfettes in der späteren Anwendung sichergestellt werden.

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REDIFUEL – Bestimmung des Flammpunktes

Newsletter bietet Überblick der Zwischenergebnisse

6. Februar 2020 –

Flammpunkt-Messgerät OptiFlash: Bestimmung des Flammpunktes nach der Pensky-Martens-Methode mit geschlossenem Becher. Foto: OWI

Im EU-Projekt REDIFUEL wird die Herstellung eines erneuerbaren Diesel-Biokraftstoffs erforscht, der in jedem Mischungsverhältnis mit herkömmlichen Kraftstoffen kompatibel (drop-in fähig) ist. Nach gut einem Jahr Forschungsarbeit bietet der aktuelle REDIFUEL Newsletter  einen Überblick zum Forschungsstand. Einer der zahlreichen Zwischenschritte auf dem Weg zu einem drop-in fähigen Produkt war zuletzt die Auslegung eines Destillationsprozesses zur Einstellung eines normgerechten Flammpunktes des REDIFUEL. Der angestrebte Kraftstoff muss die Qualitätsanforderungen der Norm EN 590 für Dieselkraftstoffe mit einem Flammpunkt von mindestens 55 °C erfüllen. Um dies zu erreichen, muss ein Zwischenprodukt destilliert werden.

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Hydriertes Bioöl ist zum Heizen geeignet

Rest- und Abfallstoffe als Rohstoffbasis

Durch Hydrierung wird aus gebrauchten Fetten ein Brennstoff für Ölheizungen. Altfett und Frittierfett vor der Hydrierung (oben) und danach (unten). Foto: OWI

4. Februar 2020 – Durch den Einsatz von biogenen Rest- und Abfallstoffen zur Herstellung von alternativem Heizöl könnte der Betrieb von Ölheizungssystemen nachhaltiger und klimaschonender werden. Infrage kommen dafür sekundäre Rohstoffe wie beispielsweise Tallöl, Fettabscheiderückstände oder gebrauchte Frittieröle. Durch die Herstellungsprozesse Hydrierung und Isomerisierung erhalten sie chemisch-physikalische Eigenschaften, die denen von Heizöl EL nach DIN 51603-1 sehr ähnlich sind. Daraus resultieren gute verbrennungstechnische Eigenschaften dieser hydrierten Bioöle, die ihren Einsatz in bestehenden Ölheizungssystemen ermöglichen.

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Klimaschonende Kraft- und Brennstoffe

Neuer Future Fuels-Blog informiert zu regenerativen Energieträgern

Blick auf die Startseite des neuen Future Fuels-Blog. Bild: IWO

30. Januar 2020 – Zum Energiemix der Zukunft werden auch erneuerbare Kraft- und Brennstoffe gehören. Doch welche Potenziale haben diese Energieträger, wie ist der Stand der Forschung und Entwicklung, wo gibt es schon erste Praxiserfahrungen und welche Möglichkeiten bietet ein globaler Markt – zum Beispiel für Power-to-X? Diese und viele weitere Fragen greift der jüngst gestartete futurefuels.blog auf.

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Oel-Waerme-Institut tritt der Zuse-Gemeinschaft bei

Übergabe der Mitgliedsurkunde der Zuse-Gemeinschaft an das Oel-Waerme-Institut: Dr. Wilfried Plum, Geschäftsführer OWI (links), Dr.-Ing. Friedrich-Wilhelm Bolle, Mitglied des Präsidiums der Zuse-Gemeinschaft. Foto: Fabian Nawrath – FiW e.V.

09. Januar 2020 – Die Zuse-Gemeinschaft wächst weiter. Mit dem Beitritt der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH aus Herzogenrath bei Aachen vereint der bundesweit tätige Verbund gemeinnütziger Forschungsinstitute jetzt 75 Mitglieder, davon sieben in Aachen und insgesamt zwölf in Nordrhein-Westfalen. Die Mitgliedsurkunde wurde am 8. Januar 2020 offiziell von Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle aus dem Präsidium der Zuse-Gemeinschaft überreicht. Das OWI ist ein Forschungsinstitut, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung an der Weiterentwicklung konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien arbeitet.

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Heizen mit Pyrolyseöl

„Residue2Heat“-Workshop präsentierte Forschungsergebnisse

Workshop des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“: Die Forscher präsentieren ihre Ergebnisse. Foto: OWI

20. Dezember 2019 – In einem öffentlichen Workshop haben die Partner des EU-Forschungsprojekts „Residue2Heat“ (Reststoffe zu Wärme), darunter auch das Oel-Waerme-Institut, Mitte Dezember 2019 die Ergebnisse ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorgestellt. Das Projekt hatte zum Ziel, für die häusliche Wärmeproduktion unterschiedliche Ströme von Biomasseresten zu nutzen. Diese werden in Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl (fast pyrolysis bio-oil, FPBO) gewandelt, das als biogener Brennstoff der 2. Generation für die Verbrennung in Raumheizungen geeignet ist. Beim Einsatz von FPBO sind abhängig von der Rohstoffbasis zwischen 77 und 95 % geringere Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Heizöl zu erwarten.

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Betrieb von Industrieöfen wirtschaftlich optimieren

Neue Erkenntnisse zur Lebensdauer von metallischen Ofenbauteilen

Versuchsofen mit Rechteck- und Rundbalkenproben am Ende eines Versuchs mit Temperaturzyklen. Foto: OWI

12. Dezember 2019 – Eine realitätsnahe Berechnung der Lebensdauer von Bauteilen kann helfen, den Betrieb von Industrieöfen künftig noch wirtschaftlicher zu gestalten. Neue wichtige Erkenntnisse dafür haben das Oel-Waerme-Institut, das Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik (IOB) der RWTH Aachen und das Institut für Werkstoffkunde (IfW) der Technischen Universität Darmstadt in einem gemeinsamen Forschungsprojekt gewonnen und in die Entwicklung einer Methode zur Lebensdauerkalkulation umgesetzt. Hersteller von Industrieöfen können die Forschungsergebnisse nutzen, um Bauteile zuverlässiger auszulegen. Den Betreibern von Anlagen wird ermöglicht, die aktuell verbleibende Lebensdauer ihrer Ofenkomponenten genauer zu bestimmen und dadurch Strategien für eine optimierte Betriebsweise der Öfen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wie Produktionsdurchsatz, Einsatzdauer und Ausfallwahrscheinlichkeit zu entwickeln.

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Erzeugung von Raumwärme mit Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl

Einladung zum europäischen Workshop

Pyrolyseöl hat eine braun-schwarze Färbung und ist zähflüssiger als beispielsweise Heizöl. © BTG BioLiquids

05. Dezember 2019 – Das Konsortium des europäischen Forschungsprojekts „Residue2Heat“ lädt interessierte Fachleute ganz herzlich zur Teilnahme an einem internationalen Workshop ein zum Thema „Erzeugung von Raumwärme mit erneuerbarem Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl“. Der Workshop ist das Abschluss-Event des Forschungsprojekts „Residue2Heat – Renewable residential heating with fast pyrolysis bio-oil”, das im Rahmen des EU-Forschungsprogramms HORIZON 2020 durchgeführt wurde. Er findet am 11. Dezember 2019 in der RWTH International Academy in Aachen statt.

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Innere Ablagerungen an Dieselinjektoren

Nicht-motorisches Testverfahren weiterentwickelt

Diesel-Injektoren im Prüfstand. Foto: OWI

21. Oktober 2019 – Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH und das Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen an der TU Bergakademie Freiberg wichtige Erkenntnisse zur Weiterentwicklung eines nicht-motorischen Injektor-Prüfstands mitsamt Testzyklus hin zu einem schnellen, wiederholbaren, verlässlichen und kostengünstigen Testverfahren für Kraftstoffe und Additive gewonnen. Der Prüfstand dient zur Untersuchung und Aufklärung von Funktionsstörungen von Dieselinjektoren, die durch die Bildung innerer Ablagerungen (Internal Diesel Injector Deposits, IDID) entstehen.

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Technologie-Forum diskutiert Perspektiven flüssiger Energieträger

Treibhausgasneutrale Kraft- und Brennstoffe

Von links: Adrian Willig (IWO) und Dirk Claussen (MWV) betankten während der Veranstaltung einen Pkw mit einem E-Fuel. Foto: IWO

27. September 2019 – 150 Experten aus Wissenschaft und Industrie diskutierten beim 3. Technologieforum „Neue flüssige Energieträger“ am 26. September in Hamburg die Zukunft erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. Neben der Vorstellung verschiedener Herstellungspfade stand dabei der künftige Einsatz der Future Fuels in der Mobilität und der Wärmeversorgung im Fokus.

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