KWK nutzt erneuerbare Energie

EU-Forschungsprojekt entwickelt neues KWK-System für biogene Reststoffe

Flammenbild einer Verbrennung von Pyrolyseöl

Flammenbild einer Verbrennung von Pyrolyseöl (FPBO). Foto: OWI

10. Juli 2019 – Ein neues EU-Forschungsprojekt wird einen neuartigen kleinen Kraft-Wärme-Kopplung-(KWK)-Motor entwickeln, der Biomasse zur Erzeugung von Wärme und Strom nutzt und erneuerbare Energien in den Heiz- und Kühlbereich einbeziehen könnte. Das Projekt mit dem Namen „SmartCHP“ wurde am 20. Juni 2019 in Brüssel von zehn Partnern, darunter europäische Industrieunternehmen, Universitäten, Innovationsexperten und das OWI Oel-Waerme-Institut, gestartet. Koordiniert wird das Projekt von der BTG Biomass Technology Group.

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3. Technologie-Forum – Neue flüssige Energieträger am 26.9.2019

Das 3. Technologie-Forum – Neue flüssige Kraftstoffe findet am 26.09.2019 in Hamburg statt. Grafik: IWO

04. Juli 2019 –

Am 26. September 2019 findet in Hamburg das 3. Technologie-Forum zum Thema „Neue flüssige Energieträger“ statt. Zum Hintergrund der Veranstaltung: Nahezu alle aktuellen Studien zur Energiewende empfehlen den Einsatz treibhausgasneutraler Kraft- und Brennstoffe als unverzichtbaren Teil von Lösungen zur Erreichung der Klimaziele in den Sektoren Verkehr und Gebäude.

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OWI entwickelt No-Harm-Test für Additive in Heizöl

Betriebssicherheit von Ölheizungen erhöhen

Ein Hardware-in-the-Loop-Prüfstand am OWI dient als Basis zur Entwicklung eines neuen Prüfstands für den No-Harm-Test von Additiven in Heizöl. Foto: OWI

02. Juli 2019 – Die Entwicklung eines anwendungstechnischen No-Harm-Tests für Additive in Heizöl ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH. Die Beimischung von Additiven hat das Ziel, die Eigenschaften von Heizöl weiter zu verbessern. Allerdings müssen die Additive selbst auch sicher sein und dürfen keine unerwünschten Nebenwirkungen im Brennstoff beziehungsweise Wechselwirkungen zwischen dem Brennstoff und den Bauteilen auslösen. Mit dem angestrebten einfachen, standardisierten, kostengünstigen und schnellen Test könnten Unternehmen der Mineralölwirtschaft vor dem Verkauf die Betriebssicherheit ihres additivierten Heizöls prüfen.

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Screening-Prüfmethode für Schmierfette

Lebenslange Schmierung von Wälzlagern sichern

In einem Dauerlauftest wird Schmierfett in Wälzlagern unter Laborbedingungen mechanisch-dynamisch belastet, um Daten für die Entwicklung einer Screening-Prüfmethode zu gewinnen. Foto: Kompetenzzentrum Tribologie

24. Juni 2019 – Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Aufklärung der Ursachen eines Abbaus der Schmierfähigkeit von Schmierfetten in Wälzlagern sind das Kompetenzzentrum Tribologie Mannheim und das Oel-Waerme-Institut in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben vorangekommen. Mit der thermogravimetrischen Analyse (TGA) wurde ein Prüfverfahren aufgezeigt, das für die Schmierfettentwicklung genutzt werden kann. Die TGA ermöglichte eine kostengünstige und schnelle Unterscheidung der eingesetzten Schmierfette in Abhängigkeit von der Beanspruchung und der Beanspruchungszeit. In Kombination mit den Erfahrungen aus den zahlreichen Wälzlagerprüfungen auf dem Mehrplatzwälzlagerprüfstand können anhand des einfachen TGA-Tests bereits Aussagen über das Verhalten der Fette im Lager getroffen werden.

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Synthetische Kraftstoffe für den Klimaschutz?

Forschungsprojekt NAMOSYN untersucht Kraftstoffalternativen

Zwei im Kreis geführte Kupferleitungen, ein Monitor und eine Kraftstoffpumpe auf einem Prüfstand.

Hardware-in-the-Loop-Prüfstand zur Qualifizierung von Brenn- und Kraftstoffen. Foto: OWI

28. Mai 2019 – Könnten Diesel- und Benzinfahrzeuge künftig einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten? Für die an dem neuen Forschungsprojekt „NAMOSYN“ (Nachhaltige Mobilität durch synthetische Kraftstoffe) beteiligten 29 Unternehmen und Institutionen aus Forschung, Industrie, Verbänden und Gesellschaft ist das eine realistische Option. Sie wollen die nachhaltige Herstellung und Verwendung von synthetischen Kraftstoffen unter ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Kriterien erforschen. Wenn künftig zunehmend solche synthetischen statt erdölstämmiger Kraftstoffe verwendet würden, könnten die Emissionen von Verbrennungsmotoren klimaneutral und deutlich schadstoffärmer werden.

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AiF Gutachtersitzung am OWI

OWI plädiert für technologieoffene Forschung

Die Gutachtergruppe 2 der AiF zu Gast am OWI. Foto: OWI

27. Mai 2019 – Am 14. Mai 2019 fand auf Einladung der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH in Herzogenrath eine Sitzung der Gutachtergruppe 2 (GAG) der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) statt. Die AiF und ihre Mitgliedsvereinigungen gewährleisten eine qualifizierte Evaluation von Projekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).Die vorwettbewerbliche IGF wird im Innovationsnetzwerk der AiF und ihrer 100 Forschungsvereinigungen organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit öffentlichen Mitteln gefördert.

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OWI auf der „Thermprozess 2019“

Forschungsprojekte und Entwicklungsleistungen

Im Kammerofen werden in unterschiedlichen Atmosphären Korrosionsversuche mit Hochtemperaturlegierungen durchgeführt. Foto: OWI

22. Mai 2019 – Anlässlich der Fachmesse „Thermprocess“, die vom 25. bis 29. Juni 2019 in Düsseldorf stattfindet, wird das OWI Oel-Waerme-Institut mit einem Messestand vertreten sein. Das OWI präsentiert sich im Rahmen einer Sonderschau der Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. (FOGI) in Halle 10, Stand C 04 mit aktuellen Forschungsprojekten. Dazu zählt zum Beispiel ein Projekt über den „Einfluss thermischer Lastwechsel auf die Lebensdauer hochbelasteter Ofenkomponenten aus metallischen Hochtemperatur-Werkstoffen“. Aber auch über Entwicklungsleistungen rund um die Thermoprozesstechnik informieren Experten des OWI am Messestand.

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Neue erweiterte Geschäftsführung am OWI

Wilfried Plum und Elmar Pohl steuern das Forschungsinstitut

Dr. Wilfried Plum, Geschaftsführer am OWI

20. Mai 2019 – Die Geschäftsleitung der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH in Aachen stellt sich neu auf. In Anbetracht der Dynamik in der Entwicklung alternativer klimaschonender Fuels und der Erweiterung der Forschungsaktivitäten in den Mobilitätsbereich stehen dem OWI mit Dr. Wilfried Plum und Elmar Pohl nun zwei Geschäftsführer gemeinsam vor. Dr. Plum tritt am 1. Juni 2019 in die Geschäftsleitung des gemeinnützigen Forschungsinstituts ein. Der promovierte Chemiker folgt auf David Diarra, der nach langjähriger erfolgreicher Tätigkeit, zuletzt in der Leitung des OWI, das Forschungsinstitut auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2019 verlässt. Wilfried Plum war zuvor in verschiedenen Positionen, etwa als Prokurist und Geschäftsführer, im Energiebereich tätig. Seine Erfahrungen und sein Know-how wird er am OWI in die Erweiterung von Netzwerken sowie den Aufbau neuer Forschungs- und Geschäftsfelder einbringen.

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OWI als An-Institut der RWTH Aachen bestätigt

Exzellente wissenschaftliche Arbeit

Hardware-in-the-Loop-Prüfstand für Tests der Wechselwirkungen regenerativer Brenn- und Kraftstoffe mit technischen Komponenten. Foto: OWI

13. Mai 2019 – Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH wurde erneut als „An-Institut der RWTH Aachen“ bestätigt. Das Rektorat der RWTH Aachen University erkennt damit externe Institutionen als Einrichtung an, wenn diese wissenschaftlich exzellente Arbeit leisten, das Forschungsportfolio der Hochschule ergänzen und ihre Forschungs- und Entwicklungsprojekte dem Technologietransfer in die Industrie dienen. Das OWI forscht und entwickelt Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen.

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OWI forscht an klimaneutraler Mobilität und Raumwärme

Wissenschaflicher Beirat gibt wichtige Impulse

In den Laboren des OWI wird unter anderem an synthetischen Brenn- und Kraftstoffen geforscht. Foto: OWI

7. Mai 2019 – Wie die Klimaziele erreicht werden können, wird in Forschungsprojekten unter ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Kriterien untersucht. Ein möglicher Weg ist die nachhaltige Herstellung und Verwendung von synthetischen Kraftstoffen. Durch die auch schrittweise mögliche Substitution erdölstämmiger Kraftstoffe, könnten die Emissionen von Verbrennungsmotoren perspektivisch klimaneutral und deutlich schadstoffärmer werden. In Zusammenarbeit mit den Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie liegt der Fokus des Oel-Waerme-Instituts heute auf solchen technisch ausgereiften sowie emissions- und treibhausgasarmen Lösungen für die Mobilität und Wärmeerzeugung von Morgen. Ziel ist es, flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf Basis fossiler sowie erneuerbarer Energien besonders effizient und sicher nutzbar zu machen.

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