Untersuchung innerer Ablagerungen an Diesel-Injektoren

Promotion am OWI

Prüfstand zur Untersuchung innerer Ablagerungen an Dieselinjektoren. (Foto: OWI)

22. Mai 2018 – Dipl.-Ing. Hajo Hoffmann hat im Februar 2018 seine Dissertation an der RWTH Aachen erfolgreich verteidigt. Seine Arbeit liefert einen Beitrag zur Untersuchung innerer Ablagerungen an Diesel-Injektoren („A Contribution to the Investigation of Internal Diesel Injector Deposits“). Sie wurde am OWI Oel-Waerme-Institut im Rahmen eines Forschungsprojektes („ENIAK“) zur Untersuchung der Ursachen von Injektor-Fehlfunktionen in Dieselmotoren geschrieben. In Folgeprojekten („ENIAK2“ und „SaveBio“) werden die Zusammenhänge am OWI weiter untersucht. Derzeit ist Hajo Hoffmann bei der TEC4FUELS GmbH, der Muttergesellschaft des OWI, als Leiter der Business Unit „Qualitywatch“ tätig, die sich mit der Prüfung der Kraftstoffe für Netzersatzanlagen befasst.

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Future Fuels und effiziente Technik

Tätigkeitsbericht 2016/ 2017 des OWI erschienen

Der aktuelle Tätigkeitsbericht des OWI. (Foto: OWI)

14. Mai 2018 – Das Oel-Waerme-Institut (OWI) bietet in seinem neu erschienenen Tätigkeitsbericht 2016/ 17 einen Einblick in seine aktuellen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die im Rahmen der Energiewende gestellten Fragen, mit welchen möglichen Energieträgern wir in Zukunft heizen und mobil sein werden, sind auch Gegenstand der Forschungstätigkeit des An-Instituts der RWTH Aachen. Das Schwerpunktthema des aktuellen Berichts beschäftigt sich daher mit „Future Fuels“, den flüssigen, treibhausgasarmen Brenn- und Kraftstoffen der Zukunft. Im Hinblick auf klima- und umweltschonende Mobilität und Raumwärme sieht sich das OWI mit seinen über viele Jahre aufgebauten Kompetenzen im Bereich zukunftsfähiger flüssiger Brenn- und Kraftstoffe sehr gut aufgestellt. „Den Grund dafür sehen wir in unserer strategischen Ausrichtung auf Future Fuels mit reduziertem Treibhausgaspotenzial, wie zum Beispiel sogenannte E-Fuels oder Synfuels, sowie deren Einsatz in modernen Verbrennungs- und Motorentechnologien“, erläutert OWI-Geschäftsführer David Diarra.

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OWI auf der UNITI Expo 2018

Future Fuels für Mobilität und Wärme

OWI arbeitet an effizienten, treibhausgas- und emissionsarmen Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. (Foto: OWI)

07. Mai 2018 – Das OWI Oel-Waerme-Institut wird auf der UNITI Expo vom 15. bis 17. Mai 2018 in Stuttgart mit einem eigenen Messestand vertreten sein. Das gemeinnützige Forschungsinstitut präsentiert sich in Halle 3 auf dem Themenstand „Alternative Kraftstoffe“ (Stand 3E50) mit aktuellen Forschungsprojekten, die es in seinem Forschungscluster „Future Fuels“ durchführt. Darin sind Projekte zusammengefasst, die hocheffiziente sowie treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen anstreben.

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FLOX-Brenner für flüssige Brennstoffe entwickelt

Effizienter und wirtschaftlicher Betrieb von Industrieöfen

Einfluss der Düsenposition auf die Flammentemperatur der flammlosen Oxidation (FLOX). (Grafik: OWI)

2. Mai 2018 – Die e-flox GmbH, das Institut für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart und das OWI Oel-Waerme-Institut haben gemeinsam ein neues Verbrennungskonzept für die Nutzung unterschiedlicher flüssiger und biogener Brennstoffe im FLOX®-Verfahren entwickelt. Beim FLOX®-Verfahren findet eine flammlose Oxidation beziehungsweise Verbrennung des Brennstoffes statt, was namensgebend für das Verfahren ist. Der entwickelte Prototyp ermöglicht durch eine feine Zerstäubung und eine auf das FLOX®-Verfahren abgestimmte Einbringung der Brennstoffe eine emissionsarme und ablagerungsfreie Umsetzung von flüssigen Brennstoffen.

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Heizen mit Pyrolyseöl aus Restbiomasse hat Potenzial

Deutlich geringere Treibhausgasemissionen und Ascherecycling sind möglich

Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl wird im Forschungsprojekt Residue2Heat aus land- und forstwirtschaftlichen Reststoffen hergestellt. Foto: bogitw – pixabay.com

19. Dezember 2017 – Erste Zwischenergebnisse des EU-Forschungsprojekts “Residue2Heat“ zeigen, dass bei der Verwendung von Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl im Raumwärmemarkt hohe CO2-Einsparungen sowie das Recycling und nachhaltige Nutzung der bei der Herstellung entstehenden Asche zu erreichen sind.

Das europäische Forschungsprojekt hat zum Ziel, unterschiedliche Ströme von Biomasseresten für die häusliche Wärmeproduktion zu nutzen. Mit Hilfe des Schnell-Pyrolyse-Verfahrens werden Biomassereste in Schnell-Pyrolyse-Bio-Öl gewandelt, das als biogener Brennstoff der 2. Generation für die Verbrennung in einer Raumheizung geeignet ist.

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Forschungsradar 2017

Beispielhafte Projekte zu Herstellung treibhausgasreduzierter Fuels

Forschungsradar 2017 (Grafik: IWO)

12. Dezember 2017 – Flüssige Brenn- und Kraftstoffe leisten einen unverzichtbaren Beitrag zu einer sicheren und wirtschaftlichen Energieversorgung in den Sektoren Mobilität und Wärme. Zukünftig soll ihr Beitrag zum Klimaschutz deutlich steigen. Daher arbeitet die Forschung intensiv an der Herstellung treibhausgasreduzierter flüssiger Brenn- und Kraftstoffe, um ihre Vorteile auch in Zukunft nutzen zu können. 

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„Öl weiter denken“

OWI unterstützt Informationskampagne

11. Dezember 2017 – Fossile flüssige könnten künftig durch neue Brenn- und Kraftstoffe sukzessive ersetzt werden. Voraussetzung ist, dass sie weitgehend CO2-neutral sind, ihre Rohstoffe nicht in Konkurrenz zur Herstellung von Nahrungsmitteln stehen und zu unerwünschten Landnutzungsänderungen führen. Die Potenziale flüssiger Energieträger und mögliche Wege zu treibhausgasreduzierten flüssigen Brenn- und Kraftstoffen sind in Deutschland noch weitgehend unbekannt.  … »

Energiewende nur mit flüssigen CO2-neutralen Fuels

OWI und TEC4FUELS unterstützen technisch ausgereifte Entwicklungen

OWI arbeitet an technisch ausgereiften Entwicklungen für Mobilität und Raumwärme auf der Basis von flüssigen CO2-neutralen Fuels. Foto: tomaspic – fotolia.com

6. Dezember 2017 – Mögliche Wege zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende im Sinne einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 80 % beziehungsweise 95 % sind Gegenstand der aktuellen politischen Diskussion, die jetzt durch zwei aktuelle Studien der Deutschen Energieagentur (dena) und der Prognos AG mit neuen Fakten ergänzt wurde. Das erste Zwischenfazit aus der dena-Leitstudie Integrierte Energiewende liefert dazu wichtige Argumente für eine technologieoffene Gestaltung der Energiewende. Ein künftiger, breiter Technologiemix wäre demnach deutlich günstiger und robuster als Szenarios, die einen hohen Grad an Elektrifizierung vorsehen.

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Betriebssicherheit mit alternativen Brennstoffen

OWI entwickelt Schnelltest für Heizungskomponenten

5. Dezember 2017 – Werkstoffe von brennstoffführenden Bauteilen von Heizungen müssen zur Gewährleistung einer langen Lebensdauer so ausgelegt werden, dass es nicht zu unerwünschten Wechselwirkungen mit dem Brennstoff kommt. Heizöl wird im Markt auch mit einer Zumischung von Biobrennstoffen angeboten. Biobrennstoffe wie Fettsäuremethylester (FAME) haben allerdings andere chemisch-physikalische Eigenschaften als Heizöl. Bei FAME und Heizöl-FAME-Blends ist für eine Beurteilung des Korrosionssystems Werkstoff/Medium/Umgebung wichtig, Alterungseffekte des Mediums einzubeziehen. Ein Prüfverfahren, das den Alterungs-Aspekt berücksichtigt und mit dem sich die Verträglichkeit eines Werkstoffs gegenüber den alternativen Brennstoffen in kurzer Prüfzeit feststellen lässt, existiert zurzeit nicht. Für die Bauteilhersteller kann ein solches Prüfverfahren die Entwicklungszeit neuer Produkte deutlich verkürzen.

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Untersuchung von Mikroemulsionen in Mitteldestillaten

Starker Einfluss der Heizölqualität beobachtet

Beispiel einer zu Versuchszwecken forciert hergestellten Öl-in-Wasser-Emulsion mit Mikroorganismen. Foto: iAMB

15. November 2017 – Auf der Suche nach Bildungsmechanismen von Mikroemulsionen in Heizöl und Dieselkraftstoffen sind das OWI Oel-Waerme-Institut und das Institut für Angewandte Mikrobiologie (iAMB) der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben einen wichtigen Schritt vorangekommen. Mikroemulsionen können sowohl die Korrosion als auch während einer mikrobiologischen Degradation die Biofilmbildung beeinflussen. Das kann in Einzelfällen zu Betriebsstörungen von Heizungen oder Motoren führen.

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