Energie-Exkursion erkundete Aspekte der Energiewende

Aktuelle Forschungsschwerpunkte am OWI

OWI-Institutsdirektor Dr. Klaus Lucka erläutert Teilnehmern den Demonstrator der Kalte-Flammen-Technologie.

OWI-Institutsdirektor Dr. Klaus Lucka erläutert Teilnehmern den Demonstrator der Kalte-Flammen-Technologie. Foto: Nina Krüsmann

21. März 2016 – Mit welchen Brenn- und Kraftstoffen könnten wir künftig heizen und Auto fahren? Wie müssten neue Fuels und Blends beschaffen sein, damit die technischen Komponenten von Heizungen und Fahrzeugen sicher funktionieren? Diese und weitere praktische Fragen der Energiewende standen auf dem Programm der Energie-Exkursion des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Aachen, und der P.R.O e.V. REGIOOEL & Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft NRW, die am 5. März 2016 auch das Oel-Waerme-Institut in Herzogenrath besuchte.

Geschäftsführer David Diarra und Institutsdirektor Dr. Klaus Lucka stellten den knapp 20 interessierten Teilnehmern das OWI vor und erläuterten die Arbeitsschwerpunkte. Das OWI führt öffentlich geförderte Forschungsprojekte zur Markteinführung neuer Brenn- und Kraftstoffe durch, wie zum Beispiel Bioheizöl, Biodiesel, Pflanzenölen und Pyrolyseöl. Wenn diese alternativen Fuels das Angebot an fossilen Brenn- und Kraftstoffen ergänzen sollen, sind beispielsweise die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie drop-in-fähig, das heißt problemlos mischbar, stabil und lagerfähig sind. Gleichzeitig müssen die alternativen Fuels trotz ihrer veränderlichen chemisch-physikalischen Eigenschaften mit den Bauteilen und den Materialien moderner technischer Systeme harmonieren, damit fuel-bedingte Funktions- und Betriebsstörungen von Heizungen und Motoren ausgeschlossen werden können. Eine Führung durch die Labore des OWI, bei der die Teilnehmer der Exkursion die Projekte und Vorhaben der OWI an vielen Prüfständen besichtigten, rundete das Besuchsprogramm ab.

 

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